Gedanken

Veröffentlicht am 11. März 2025 um 11:39

Authentisch sein!

Was bedeutet es Authentisch zu sein? .......... eine Persönliche Meinung.

Dieses Thema begleitet mich seit einer ganzen weile und allmählich wird mir Bewusst wie wichtig es für mich wird und wie sehr ich den Wunsch verspüre endlich zu sein wer ich wirklich bin.  Yoga begleitet mich bei diesem Weg und unterstützt mich dabei "altes " hinter mich zu lassen, mich für neues zu öffnen. Mich immer besser Kennenzulernen, mich zu spüren und wahrzunehmen was in mir und um mich herum passiert.

 

Als erstes einmal, sich selbst wahrzunehmen. Die frage wer bin ich? Stellt sich wohl jeder irgend wann, früher oder später taucht sie auf. Spätestens, wenn man in einer Persönlichen Kriese steckt, ganz gleich welche innerlichen und äußerlichen Einflüsse der Ursprung für diese Frage der Auslöser ist.  Egal wie klein dieser Auslöser auch sein mag, er ist der beginn einer großen Veränderung die in einem passiert. Und das ist das Wundervolle daran, auch wenn das Ziel noch so weit entfernt sein mag, jeden Schritt den man tut, tut man in die richtige Richtung.

Authentisch zu sein, bedeutet für mich, sein Wahres Wesen kennen zulernen, auf seine innere Stimme zu hören, ihr zu folgen, zu tun was man gerne tut, zu lassen was man nicht mag. Sich nimmt was man braucht und gibt weil man es von Herzen geben will. Mit sich zu arbeiten und nicht gegen sich. Aufzuräumen im Innen und im Außen. Mutig sein, sich für sich einsetzen und seinen Schattenseiten zu stellen. Das ist eine  große und manchmal ein kleine Herausforderung, manchmal leicht und manchmal schwer. Ein auf und ab, höhen und tiefen zu erleben. Das ist gut, weil es einen weiterbringt, Stück für Stück, zu dem der man Wirklich ist.

Bin ich schon ICH-Selbst, Nein, aber schon nah dran. Meinen Weg gehe ich schon und mit jedem Schritt komm ich mir immer näher. Für mich ist nicht das Ziel wichtig sondern das ich diesen Weg überhaupt gehe. Das ist viel bedeutender und wenn ich das Ziel erreichen sollte ( in diesem oder in meinem nächsten Leben ), so glaube ich, werde ich es gar nicht merken, weil dann alles in mir und um mich herum sich langsam mit mir verändert hat. 

 

Als ich mir die Frage stellte, war ich in einer persönlichen Kriese, ich hatte das Gefühl mich komplett verloren zu haben, der Boden unter meinen Füßen weggerissen. Überfordert, genervt und unglaublich müde. Es ist mittlerweile 12 Jahre her und hat mich hier he geführt. Es war ein langer anstrengender Weg, aber es hat sich gelohnt ihn zu gehen. Und ich gehe ihn, immer weiter ohne Angst, weil es sich lohnt, weil es wichtig ist.

Und das ich jetzt hier sitze und schreibe, war für mich früher undenkbar. Das ich Yogaunterrichte, ebenso. Yoga unterrichten, was bedeutet das für mich? Was möchte ich wirklich weiter geben und was erscheint mir überflüssig und ist mir nicht wichtig?

Ich zähle mich nicht zu den "typischen" Yogalehrern auch bin ich keine "Esoteriktante" . In diese Schublade lasse ich mich nicht stecken und will ich auch nicht hinein.

Ich poste nichts auf Instagram, Facebook & Co. Das stresst mich, etwas zu bedienen was ich nicht bin. Ich vermittle keine Indische Philosophie, die ich mir eh nur angelernt hätte. Ich unterrichte aus meinem Bauch heraus ( zumindest arbeite ich daran ) und spreche in meinen Yogastunden Themen an die mich gerade beschäftigen. In erster Linie möchte , das jeder Yogaschüler sich wohlfühlt, lernt wahr zu nehmen was da ist, was in ihm ist, wie er sich fühlt, was er spürt, wie er sich selbst wahr nimmt.  Weil wir "alles" sind. Licht und Schatten, Bewusst und Unbewusst etc. Jeder darf erkennen und annehmen, wie er gerade ist. Das ist mir wichtig. Das ist alles leichter gesagt als getan, den in mir, sagt etwas immer und immer wieder, du musst das so machen wie alle anderen. Das möchte ich aber nicht, weil ich es nicht bin.  Erwartungen anderer erfüllen, als erstes sollte jeder seine eigenen Erwartungen erfüllen, ich habe erfahren, es allen recht machen zu wollen, ist sehr anstrengend und ich selbst bleib auf der Strecke. Jeder kennt das, es ist nichts neues, jeder hat damit zu kämpfen und jeder will das aber nicht. 

 

Alles Liebe 

Jeannette

 

 

 

 

 

 

 


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